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Lehrephilosophie des IUS

Für das IUS sind Lehrveranstaltungen Orte, an denen nicht nur Fachwissen erworben werden soll, sondern erfahren wird, wie etwa wissenschaftliche und prak¬tische Probleme gelöst werden können oder wie Wissen transferiert werden kann. In diesem Sinne sind Lehrveranstaltungen Lerngelegenheiten, an denen die Studierenden Wirksamkeitserfahrungen machen können und Rückmeldun¬gen zu ihrem Leistungsstand sowie ihrem Lernprozess erhalten. Lernende finden am IUS Lernarrangements vor, die nicht nur Oberflächenlernen belohnen, sondern Verstehensprozesse und me¬takognitives Wissen sowie ein hohes Maß an Selbststeuerung erfordern. E-Learning-Anteile werden systematisch einbezogen und dabei nicht nur zur Materialverwaltung verwendet, sondern auch zur Einschätzung des Leistungsstands und zur Einholung von Feedback genutzt.
Für das IUS sind die aus der Lehr-Lernforschung und der hochschuldidaktischen Forschung bekannten Qualitätskriterien wirkungsvoller Lehre handlungsleitend. Die folgenden exemplarisch aufgelisteten Kriterien geben einen Einblick in das Lehrportfolio des Instituts:

  • Die Orientierung am Konzept des constructive alignment, das die Ab¬stimmung von klar formulierten Lehrzielen, passenden Lernmöglichkeiten und ge¬eigneten Prüfungsinhalten und -methoden umfasst. Dabei finden möglichst alle Stufen einer Lernzieltaxonomie Berücksichtigung.
  • Das Stellen intellektuell herausfordernder Anforderungen in der Hochschullehre.
  • Die systematische Initiierung und Förderung von Kooperation unter Studierenden.
  • Die Bereitstellung lernförderlichen Feedbacks für die Studierenden.
  • Die Förderung von forschendem Lernen (z. B. Aktionsforschung) insbesondere in den Masterstudiengängen und den Weiterbildungen für Lehrerinnen in Universitätslehrgängen
  • Die kognitive Aktivierung von Studierenden im Sinne einer Tiefenverarbeitung
  • Das Demonstrieren, wie Expert/innen Probleme lösen.

Dieser Philosophie folgend binden die Lehrenden des IUS Studierende höherer Semester – auch im Rahmen von Studienseminaren und Forschungsprojekten in die eigenen wissenschaftlichen und praxisnahen Projekte ein.