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Aktuelle Projekte:

ARTIST intends to develop science education classroom practices and science teacher education (pre‐ and in‐service). It wants to establish a culture of research‐based innovations in science education. This shall be done by developing and providing courses, course materials, guides and support for science teachers to become active and reflective innovators of their classroom practices. The way suggested is Action Research. Action Research is a set of strategies for cyclically researching and innovating authentic practices (in this case science education) by the practitioners (in our case science teachers). Action Research enables teachers to reduce deficits in their teaching and develop more motivating and effective science education. This work shall be guided by evidence gained by small scale research activities. ARTIST intends to network the practitioner activities within and in between the partner countries to both provide support for the individual and to allow the newly recognised solution strategies to be of help to wider national and international audiences.
ARTIST will work in an international consortium covering a wide area of different cultural and socioeconomic conditions. This is done on purpose since we suggest that Action Research materializes differently under various cultural, educational and societal conditions. These various experiences in the application of Action Research will allow for learning from each other by respecting and reflecting different foci, activities and methodological decisions in the different participating countries. This will be the case among the partners from program countries, as well as towards the partner countries Georgia, the Philippines and Israel. This is particularly relevant within Israel, with the involvement of both Jewish and Arab sectors, as they are two very different cultural environments within the one nation.

Among the major deficits described in many reports – among others by the EU ‐ in science education, especially in the physical sciences, are poor student motivation, a misplaced perception of relevance of science teaching, and a shortage of young people embarking in careers in science and engineering. ARTIST will help to reduce these problems. Innovations and Action Research studies will mainly focus on student motivation, their perception of relevance of science learning, career orientation, and science careers preparation. For this purpose we will form networks of academic institutions for science education  research and teacher education with teachers and schools, as well as businesses (industry or SMEs). In addition a new peer-reviewed Journal called ARISE focussing on AR and Science Education will be launched.

The partner institutions will be further developed into competence centres to provide ongoing support for schools and teachers in their efforts to develop their teaching practices based on evidence. ARTIST will also contribute to raising the level of scientific literacy in the young generation for a self‐determined life and to enable the ability to democratically participate in society, today and in the future, following the EU policy of promoting science education for responsible citizenship. The studies will also focus how to best orient and prepare the learners for careers in science and engineering related

Team:

Diana Radmann

Franz Rauch

Das Forschungsvorhaben befasst sich mit den Bedingungen und Auswirkungen der Motivation von SchülerInnen und LehrerInnen gleichermaßen. Ferner wird der Zusammenhang von Qualitäten der berufsbezogenen Motivation von Lehrpersonen und der Gestaltung von Unterricht sowie der Lernmotivation von SchülerInnen erforscht. In den Jahren 2006 bis 2009 werden einige tausend SchülerInnen (ca. 200 Schulklassen aus dem Schulentwicklungsprojekt IMST) und ihre LehrerInnen mit standardisierten Erhebungsinstrumenten befragt.

Team:

Barbara Hanfstingl

Florian Müller

Anliegen des Forschungsprojekts ist es zu untersuchen, ob durch einen Erwerb praktischen und theoretischen Wissens um Psychoanalytische Pädagogik es Lehrer/innen gelingt, eine verstehende Haltung gegenüber Schüler/innen und gegenüber ihren eigenen inneren Konflikten einzunehmen und dadurch ihre Erziehungs- und Bildungsaufgaben besser wahrnehmen zu können. Ausgangspunkt für die Forschung sind diefolgenden drei Ebenen: Erstens der theoretische Wissenserwerb über psychoanalytische Pädagogik, zweitens das Wissen über die Umsetzung in die pädagogische Praxis und drittens das Einnehmen einer inneren Haltung und somit das Vollziehen des theoretischen und praktischen Wissens in der eigenen Praxis. Die dritte Ebene steht im Zentrum des Forschungsinteresses. Es soll untersucht werden, inwiefern ein Transfer von den Ebenen 1 und 2 auf die 3. Ebene möglich ist. 1. Theoretisches Wissen über psychoanalytische Pädagogik 2. Wissen über die Umsetzung in die Pädagogik 3. Einnehmen einer innere Haltung und Umsetzen des theoretischen und praktischen psychoanalytischen Wissens in die eigene Praxis Das Forschungsdesign sieht als Sample die Teilnehmer/innen des Lehrgangs vor. Die Besonderheit des konzipierten Forschungsdesigns zeichnet sich durch den kombinierten Einsatz qualitativer Erhebungstechniken • Teilstrukturierte/narrative Interviews • Expert/inneninterviews • Dokumentation über die pädagogische Praxis sowie deren Auswertung aus. Die Quellen umfassen • die eigene Einschätzung der Teilnehmer/innen, • die Einschätzung der Lehrenden über die Teilnehmer/innen sowie • die Produkte der Teilnehmer/innen während der Universitätslehrgänge Die verinnerlichte Haltung und das Umsetzen des theoretischen und praktischen psychoanalytischen Wissens in die eigene Praxis wird anhand von drei Dimensionen – Selbstreflexivität, Beziehungsfähigkeit und Kreativität/Arbeitsfähigkeit, die für eine Veränderung bzw. für einen Lernprozess innerhalb des Lehrgangs relevant sind untersucht.

Team:

Agnes Turner

Weiterqualifizierung für Lehrende an den Pädagogischen Hochschulen sowie Lehrkräfte in den Bereichen Fachdidaktik und Pädagogik, unter besonderer Berücksichtigung von Bildungsstandards und kompetenzorientiertem Unterricht.

Team:

Stefan Zehetmeier

Die Alpen-Adria-Universität, vertreten durch das IUS, und die Biosphärenregion Nockberge werden in Zukunft im Kooperationsprojekt Science_Linknockberge 

wissenschaftlich zusammenarbeiten.  Ziel der Zusammenarbeit ist unter anderem, eine langfristige Brücke zwischen exzellenter internationaler Forschung und der Lebensrealität der Biosphärenpark-Region zu entwickeln. Zudem sollen technische, ökonomische, ökologische und soziale Innovationen in der Region wissenschaftlich unterstützt und begleitet werden. Auch soll die Identifikation einer breiten Öffentlichkeit mit dem Biosphärenpark gefördert werden. Zu diesem Zweck sind eine Forschungsdatenbank, die Nocko-Thek, ein Forschungsfragenkatalog und eine Diplomarbeitsbörse eingerichtet.

Team:

Michael Jungmeier

Franz Rauch

Die BONUS-Studie untersucht die Umsetzung und die Auswirkungen des Bonus-Programms und nimmt damit sowohl eine prozessbegleitende als auch ergebnisbezogene Perspektive ein. Dabei werden Fragestellungen betrachtet, die sich einerseits auf die Bewertung und Umsetzung des Bonus-Programms und andererseits auf die mit dem Programm gemachten Erfahrungen und dessen Auswirkungen beziehen. Dazu werden in den Schuljahren 2013/14, 2014/15 und 2016/17 schriftliche Befragungen der Schulleitungen aller am Programm teilnehmenden Schulen durchgeführt, nicht zuletzt mit dem Ziel, mögliche Optimierungspunkte des Programms zu identifizieren. Ausgehend von der ersten SchulleiterInnenbefragung werden Schulen ausgewählt, an denen in den Schuljahren 2014/15 und 2016/17 Lehrkräfte mittels eines standardisierten Fragebogens zu ihren Einschätzungen bezüglich des Bonus-Programms befragt werden. Zudem werden leitfadengestützte Interviews mit den Lehrkräften sowie Schulleitungen durchgeführt, anhand derer die konkrete Umsetzung des Bonus-Programms und die damit jeweils verbundenen Handlungslogiken näher beleuchtet werden sollen. Weiterhin sollen anhand schulstatistischer Daten ein Vergleich zwischen am Programm teilnehmenden und nicht teilnehmenden Schulen sowie eine vertiefende Analyse der SchülerInnenschaft von Berliner Schulen mit unterschiedlichem Lmb-Anteil erfolgen.

Team:

Stefan Brauckmann

Basierend auf Forschungen zur Kompetenzentwicklung von Lehrpersonen wird in internationaler Kooperation ein Online-Beratungsprogramm zur Gestaltung der LehrerInnenlaufbahn entwickelt, evaluiert und adaptiert. Es enthält Informationstexte zum LehrerInnenberuf, Reportagen aus dem Schulalltag und Selbsterkundungs-Verfahren zur Abschätzung des persönlichen Interesses und Potentials für unterschiedliche Funktionen im Bildungswesen (z.B. als LehrerIn, SchulleiterIn oder LehrerbildnerIn). Neben diesen Angeboten für die Zielgruppe der Lehrpersonen bietet CCT spezielle Tools für Fachleute, die das Programm in Beratung, LehrerInnenbildung oder Forschung einsetzen möchten.
Weitere Informationen zu CCT unter: http://www.cct-austria.at

Team:

Heike Demarle-Meusel

Johannes Mayr

Florian Müller

The LEAD COMPASS project (funded by the Open University of Cyprus) seeks to investigate school leadership in middle schools in Cyprus, which are underperforming and/ or performing lower than expected, given the composition of the student body and the community from which they are drawn. The main aim of the LEAD COMPASS project is to identify schools, which are underperforming and have good pre-requisites (high socio-economic status-SES, parental and local community involvement) and those which have low or bad pre-requisites (low socio-economic status-SES, negative parental and local community involvement, low tax base). In particular, the project examines the effects of school principals’ characteristics, styles, and strategies in underperforming schools, with good and bad pre-requisites, as well as investigates the reasons which (simultaneously) keep them from achieving success or suffering failure.

Specifically, the objectives of the LEAD COMPASS project are the following:

  •  To identify and examine the characteristics, strategies and contexts of school leadership and management in a range of underperforming schools with good and bad pre-requisites.
  •  To identify and examine the potential involvement and school principals’ strategies on improving the schools’ core routines in the underperforming schools, and in particular on the improvement of students’ academic achievements.
  •  To investigate principals’ life history and identity in order to collect information and be in a better position to develop improved and state of the art programs for school leaders of the future.

The realization of the aforementioned objectives is based upon qualitative research through multi-perspective case studies. This research study will be linked with research projects such as the International Successful School Principalship Project (ISSPP), enabling comparison of underperforming schools across various contexts (especially Greece, Austria, and the UK). The main activities, which will be implemented in this project, concern both theoretical and empirical investigations. Firstly, a literature review will be carried out on current knowledge and state of the art about underperforming schools through the leadership perspective. Drawing on the existing literature the interview protocols will be designed (and/or re-designed) and piloted and data will be collected and analyzed. In particular, the process of school selection will be based on specific criteria. The results will be disseminated through academic journals and conferences.

The significance of the LEAD COMPASS project revolves around the effort to deepen our understanding of the school’s leadership role, as well as to investigate the schools’ core routines (school structure and culture, teachers, students, parents and community relations) in the underperforming schools. In conjunction, this research study will reveal school principals’ efforts and strategies to promote the best potential to students’ academic achievements. In addition to that, through the research approach of school principals’ “life history and identity”, we will be in a better position to develop state of the art programs to prepare school leaders for the future.

Team:

Stefan Brauckmann

Petros Pashiardis

Das Ziel des Forschungsprojekts ist die Untersuchung von emotionaler Reflexivität im Kontext von LehrerInnenbildungsforschung. In Anknüpfung an Donald Schöns Modell des Reflective Practitioner, das die Reflexion der Handlung in den Fokus nimmt, soll eine weitere Dimension von Reflexion erforscht werden: „Reflection in/on Emotion“.

Reflexivität bzw. Reflexionsprozesse basieren vorwiegend auf Kognition bzw. Metakognition über das Handeln, hingegen Affekte und Emotionen als Störfaktoren und Verzerrungsaspekte wahrgenommen werden. Die Tatsache, dass Emotionen ubiquitär sind und Handlungen und Denkweisen beeinflussen, steht außer Frage; relevant ist in diesem Kontext das bewusste Wahrnehmen und Verstehen von Emotionen.

Das Interesse der Forschung zielt auf die Untersuchung des Potentials von emotionaler Reflexivität und auf den bewussten und reflektierten Umgang von Emotionalität in Professionalisierungsprozessen und in der pädagogischen Praxis ab. Folgende Fragen sollen untersucht werden: Inwiefern wird Reflexion von Emotionen initiiert und forciert bzw. inwiefern unterbinden und reduzieren sie Reflexionsprozesse? Welche neuen Konzepte können für Professionalisierungsprozesse im Lehrberuf gewonnen werden? Welche Schlüsse können für die Aus- und Weiterbildung gezogen werden?

Dazu ist eine empirische Studie (Fragebogen, Beobachtungen, Videovignetten und Stimulated-recall-Interview) mit Lehrkräften in der Aus- und Weiterbildung vorgesehen. Erwarteter Output:

  • Theoriebildung zu emotionaler Reflexivität im Kontext der LehrerInnenbildung
  • Beschreibung von neuen Reflexionsmodellen
  • Beitrag zur Professionalisierung von Lehrkräften

Team:

Agnes Turner

Erhebung und Analyse der Arbeitsfelder, Zuständigkeiten, fachlichen Qualifikationen sowie Kommunikationsformate und Vernetzungen der fachbezogenen AHS Landesarbeitsgemeinschaften, BundeslandkoordinatorInnen für die Reifeprüfung (BLK), BIST-KoordinatorInnen und SQA-KoordinatorInnen. Die Datenerhebung erfolgt durch Fragebögen und Telefoninterviews.

Team:

Diana Radmann

Franz Rauch

STEM PD Net aims on improving quality of STEM teacher professional development (PD) delivered in Europe on a large scale and supporting STEM teaching through strengthening partnerships with and among PD practice.

To deal with the increasingly complex reality in class, which has accelerated in the last years, teachers need support through PD activities to adopt new integrative methods. This need is particularly pronounced in STEM teaching (Science, Technology, Engineering and Mathematics) since STEM is a field in which all pupils, including migrants or those from disadvantaged backgrounds, should acquire appropriate skills in order to ensure their participation in work and life.

Nowadays, the need for high-quality STEM teacher PD and the promotion of approaches that allow teachers to deal with complex classroom realities has been recognized. This can be seen in policy documents and reports such as the new Science Education for Responsible Citizenship (2015) report. It is also evidenced by the recent trend in Europe to establish PD centres to promote STEM teacher PD. What has not yet been achieved is to deliver the highest possible quality, based on findings from research, practice, different contexts, subjects and countries. Too often, therefore, PD activities do not lead to necessary changes in classroom practice.

Hence, our overall aim is to improve the quality and relevance of STEM teacher PD on a large scale, and to do so by strengthening the position, work and knowledge base of STEM PD centres across Europe: through transnational exchange and mutual learning in a stable European PD centre network, through linking research with practice, through developing urgently required ready-to-use

guidelines and reference materials for STEM PD providers.

To have the widest possible impact specialized STEM PD centres will be working together in this project and set up a European network. They are united by their mission to improve STEM teacher PD and bring together a wide range of different expertise.

The aims of the project are:

Improving quality of STEM teacher PD delivered in Europe on a large scale by:

(1) setting up research-based criteria for high-quality PD and enriching these with good-practice examples

(2) developing ready-to-use guidelines on how to feasibly measure the success of teacher PD in day-to-day settings as a mean of quality assurance in relation to (1),

(3) developing a catalogue for PD providers showcasing good-practice examples on how to prepare teachers to deal with diversity.

(4) collating a commented collection of STEM PD material allowing PD providers to easily find and select materials with a focus on their purpose, content, quality and potential.

Team:

Stefan Zehetmeier

Edith Schneider

Qualitative Forschungsmethoden für Professionsforschung mit Fokus auf Gender und NAWI interdisziplinär aufschließen

In der aktuellen LehrerInnenbildungsforschung sind Fragen zur Ausbildung von Professionswissen mit Blick auf fachdidaktisches, theoretisches sowie Erfahrungswissen von hoher Relevanz (Fischer 2010). Das Modell Professional Content Knowledge (PCK) von Shulman (1987) nimmt in der Diskussion um Professionsverständnis von Naturwissenschaftslehrkräften einen zentralen Platz ein. PCK versteht sich als Amalgam von Fachwissen, allgemein pädagogischem Wissen und Kontextwissen und unterscheidet Fachspezialisten von Lehrkräften, die über Fähigkeiten verfügen, Fachgegenstand zu einem „Lerngegenstand“ zu transformieren.

Unterrichtliches Handeln stützt sich allerdings nicht ausschließlich auf explizites Wissen, sondern wird von tiefverinnerlichten, subjektiven Theorien zu Lehren und Lernen geleitet. Ebenso fallen Intention für pädagogisches Handeln und konkretes Handeln im Unterricht mitunter auseinander, da unbewusste Strukturen ihre Wirkung entfalten. Gerade jenen impliziten Theorien wollen wir hier in ihrer Wechselwirkung zwischen Gender und Fach (Lembens & Bartosch, 2012) auf die Spur gehen und fragen, inwiefern jene Strukturen das unterrichtliche Handeln beeinflussen und in welcher Weise Bewusstsein über Wirkungsweisen besteht.

Ausgehend vom Begleitforschungsprojekt („Fallstudien und Train the Trainer zu Gender und Diversität in PFL neu“ Bartosch 2015)[1] wird im vorliegenden Forschungsprojekt eine weiterführende und datentriangulierende Analyse zu impliziten Theorien beim unterrichtlichen Handeln vorgenommen. Eine Gruppendiskussion, Interviews und Unterrichtsbeobachtungen werden nach der Dokumentarischen Methode (Bohnsack/Nohl/Przyborski) ausgewertet und in Form von Case Studies (Yin) dargestellt und diskutiert.

Ziel des interdisziplinären Forschungsprojekts ist es, aus unterschiedlichen theoretischen sowie disziplinären Ansätzen (Gender Studies, Fachdidaktik, Pädagogik, Soziologie, Psychologie) unterrichtliches Handeln zu erforschen und gewonnene Ergebnisse PraktikerInnen zu Verfügung zu stellen.

 

Literatur

Bartosch, I., Turner, A., Abels, S., Ertl, D., Rauch, F, Schuster, A. (2014). Forschung als Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis – Beispiele aus der LehrerInnenbildung in den naturwissenschaftlichen Fächern. In: Schrittesser, I. et. al. (Hrsg.) Zauberformel Praxis. Wien: new academic press, 174–191.

Bohnsack, R., Nentwig-Gesemann, I. (2010). Dokumentarische Evaluationsforschung. Theoretische Grundlagen und Beispiele aus der Praxis. Opladen: Verlag Barbara Budrich.

Fischer, H.E., Borowski, A., Kauertz, A., Neumann, K. (2010). Fachdidaktische Unterrichtsforschung – Unterrichtsmodelle und Analyse von Physikunterricht. Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften, 16, 59–75.

Lembens, A., Bartosch, I. (2012). Genderforschung in der Chemie- und Physikdidaktik In M. Kampshoff & C. Wiepcke (Eds.), Handbuch Geschlechterforschung und Fachdidaktik (pp. 83-98). Wiesbaden: Springer  VS

Nohl, A. M. (2012): Die Dokumentarische Methode. Anleitungen für die Forschungspraxis. in: R. Bohnsack, U. Flick, C. Lüders, J. Reichertz: Qualitative Sozialforschung. 4. überarb. Aufl. Hamburg: Springer VS.

Przyborski, A., Wohlrab-Sahr, M. (2009). Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch.

(2. Aufl.). München: De Gruyter Oldenbourg.

Shulman, L.S. (1987). Knowledge and Teaching: Foundations of the New Reform. Harvard Educational Review, 57(1), 1–22.

Yin,R. (2009). Case study research: design and methods 4th ed. Thousand Oaks: Sage Inc.

Team:

Malte Hüsing

Agnes Turner

Ilse Bartosch, Anja Lembens, Bernhard Müller (Universität Wien)

IMST_Logo_RGB
IMST ist ein flexibles Unterstützungssystem. Ziel ist es, Lehrerinnen und Lehrer dabei zu unterstützen, Innovationen im MINDT-Unterricht (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Deutsch, Technik) an österreichischen Schulen durchzuführen. IMST verfolgt dabei zwei Ansätze der Förderung: themenspezifische Förderung, Förderung in regionalen Netzwerken.

Der Lösungsansatz von IMST besteht darin, dass WissenschaftlerInnen Lehrerinnen und Lehrer dabei begleiten, ihren Unterricht zu verbessern. In den Netzwerken tauschen sich die Lehrkräfte und LehrerbildnerInnen über Unterricht und Schule aus. IMST wirkt sowohl auf den einzelnen Unterricht als auch auf die Strukturen im Bildungswesen: Lehrkräfte führen innovative Unterrichts- und Schulprojekte durch und arbeiten in Netzwerken zusammen. Gleichzeitig kann IMST aber viel mehr: Pädagogische Hochschulen und Universitäten arbeiten in den Themenprogrammen eng zusammen. In den Netzwerken wirken auch die Landesschulräte mit. Damit werden – abseits von langfristigen Strukturdiskussionen – tragfähige Kooperationen aufgebaut, die helfen, Synergien im Bildungssystem zu nutzen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.imst.ac.at

Team:

Konrad Krainer (Projektleitung)

Franz Rauch (Stellvertretende Projektleitung)

Heimo Senger (Stellvertretende Projektleitung)

Objectives of STRAND 1 are to:

• identify the criteria used to define successful leadership in each participating country

• investigate and analyse the knowledge, skills and dispositions which successful school leaders use in implementing leadership practices across a range of successful primary and secondary schools in different countries and in different policy and social contexts

• identify those leadership practices that are uniquely important to large vs small schools, urban vs rural schools, schools with homogenous vs diverse student populations, and high vs low poverty schools

• explore the relationship between leadership values, practices, broader social and school specific conditions, and student outcomes in different countries.

Team:

Stefan Brauckmann

logo_keyCoMath_webThe project „Developing Key Competences by Mathematics Education“ (KeyCoMath) aims at the development of students’ key competences in primary and secondary schools. Didactic concepts, teaching and learning material as well as corresponding assessment methods for mathematics education are developed, tested, evaluated and disseminated on the European level. „KeyCoMath“ uses the power of initial and in-service teacher education to put innovative pedagogical and didactical approaches into practice.
Key competences are necessary for all citizens for personal fulfilment, active citizenship, social inclusion and employability in a knowledge society. The project „KeyCoMath“ develops, implements, and evaluates ways of working according to the “European Reference Framework of Key Competences for Lifelong Learning” in mathematics education.
„KeyCoMath“ aims at fundamental changes of pupils’ learning. A shift towards more active, exploratory, self-regulated, autonomous, communicative and collaborative learning is intended. This way of doing mathematics helps to develop a broad variety of key competences. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.keycomath.eu/

Team:

Konrad Krainer

Stefan Zehetmeier

Aufbauend auf früheren eigenen Studien und Befunden anderer ForscherInnen wird erkundet, welche Strategien der Führung von Schulklassen unter welchen Bedingungen welche Wirkungen hervorrufen. Als solche Bedingungen werden Charakteristika der handelnden Lehrkräfte (z.B. deren Persönlichkeitsstruktur) und der SchülerInnen bzw. Klassen (z.B. deren Leistungsniveau) sowie des Kontexts (z.B. des Unterrichtsfachs oder der Schulart) berücksichtigt. Die Forschungen zielen einerseits auf grundlegende Erkenntnisse zum Forschungsfeld, andererseits auf die Entwicklung von Unterstützungsangeboten (z.B. Diagnoseinstrumenten) für Lehrpersonen, die ihre Kompetenz in der Führung von Schulklassen weiterentwickeln möchten.

Weitere Informationen unter Klassenführung

Team:

Johannes Mayr

LehrerInnenmotivation (LeMo) – Projekt zur Erforschung von Bedingungen und Wirkungen von LehrerInnenmotivation: Das Forschungsvorhaben befasst sich mit den Bedingungen und Auswirkungen der Motivation von SchülerInnen und LehrerInnen gleichermaßen. Ferner wird der Zusammenhang von Qualitäten der berufsbezogenen Motivation von Lehrpersonen und der Gestaltung von Unterricht sowie der Lernmotivation von Schüler/innen erforscht. Seit 2006 werden einige tausend SchülerInnen und ihre LehrerInnen mit standardisierten Erhebungsinstrumenten befragt.

Team:

Barbara Hanfstingl

Florian Müller

Das Erasmus+ Projekt LINKS  wird die internationale Vernetzung des Projekts IMST am Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung in den kommenden drei Jahren verstärken. Das Akronym steht für Learning from Innovation and Networking in STEM und analysiert innovative Entwicklungen wie strategische Möglichkeiten in den gesellschaftlich relevanten Wissensfeldern Science, Technology, Engineering und Mathematics. Im internationalen Austausch untersucht und reflektiert das Projektteam wie die kontinuierliche Professionalisierung von Lehrenden in den MINT Fächern gelingen kann. Gemeinsam mit den neun Partnerorganisationen aus Frankreich, Italien, Finnland und Großbritannien wird am Austausch und an der Verbreitung innovativer guter Praxis gearbeitet. Nicht zuletzt ist es eines der Projektziele, Empfehlungen für die strategische Entwicklung des Politikfeldes zu formulieren und somit das gemeinsame europäische Netzwerk zu stärken.

Team:

Doris Arztmann

Petra Korenjak

Franz Rauch

Stefan Zehetmeier

Andrea Frantz-Pittner Silvia Grabner

Der „Linzer Diagnosebogen zur Klassenführung“ (LDK) ist ein Fragebogen zum Führungshandeln von Lehrkräften. Er ist aus Forschungen zur Klassenführung und aus praktischen Erfahrungen in der LehrerInnenbildung hervorgegangen.

Der LDK ist für Lehramtsstudierende und LehrerInnen gedacht, die sich Klarheit über ihr pädagogisches Handeln sowie über dessen Rahmenbedingungen und Auswirkungen verschaffen möchten, um ihr Handeln weiterzuentwickeln. Der LDK eignet sich auch als Forschungsinstrument.

Weitere Informationen finden Sie unter Linzer Diagnosebogen zur Klassenführung (LDK)

Team:

Johannes Mayr

Der Forschungsschwerpunkt befasst sich mit der Analyse von Lernmotivation und Interesse in unterschiedlichen Lernsettings. Dabei werden individuelle Voraussetzungen und Lernumwelten im Zusammenhang mit Lernmotivation und thematischem Interesse untersucht.
Fragestellungen sind u.a.:

Welche Bedingungen der Lernumwelt motivieren Lernende?
Was demotiviert SchülerInnen, Studierende oder Lehrpersonen?
Wie hängt die Arbeitsmotivation von LehrerInnen mit der Lernmotivation von SchülerInnen zusammen?
Warum gelingt es einigen LernerInnen besser, langfristig motiviert und interessiert zu sein?
Welchen Einfluss hat die Persönlichkeit auf die Lern- und Arbeitsmotivation und die Wahrnehmung von Umwelten?
Welche kulturspezifischen Unterschiede lassen sich finden?

Theoretische Konzepte (ein kurzer Einblick)

Zwei konzeptionell eng miteinander verbundene Theorien bilden die Basis des Forschungsschwerpunkts: Die Selbstbestimmungstheorie (SDT) (Deci & Ryan, 2002) sowie die pädagogisch-psychologische Interessentheorie (Krapp, 1992). Es wird davon ausgegangen, dass u.a. die Befriedigung grundlegender psychologischer Bedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Einbindung selbstbestimmte Lernmotivation und langfristig ein thematisches Interesse fördern. Ferner wird untersucht, inwiefern Aspekte einer konstruktivistischen Lehr-Lernphilosophie mit (selbstbestimmter) Motivation und Interesse zusammenhängen. Außerdem werden auf der Personenseite Persönlichkeitsmerkmale und lernrelevante Einstellungen erhoben und mit der Wahrnehmung der Lernumwelt sowie der Motivation und dem Interesse im Zusammenhang analysiert.

Untersuchungsbereiche

Studentisches Lernen in der Hochschule, Lernen im schulischen Unterricht, Bedingungen und Auswirkungen der Arbeitsmotivation von LehrerInnen.

Instrumente

Ein Instrument zur Erfassung der motivationalen Regulation bei Schülerinnen und Schülern wurde für den deutschsprachigen Raum überarbeitet. Der Fragebogen ist eine adaptierte und ergänzte Version des „Academic Self-Regulation Questionnaire“ (SRQ-A) nach Ryan & Connell (1989). Die teststatistischen Kennwerte sowie Untersuchungen zur Validität verweisen auf eine gute Anwendbarkeit des Instruments für die Unterrichtsforschung und -praxis. Seit 2016 steht eine überarbeitete und neu validierte Fassung des Fragebogens zur Verfügung.

Ferner wurde ein Fragebogen entwickelt, der die wahrgenommene Unterstützung der drei Basic Needs sowie die Skalen Struktur und „giving a rational“ im schulischen Unterricht beinhaltet.

Weitere Fragebögen zur (Lern-)Motivation und Erfassung motivationsrelevanter Bedingungen (z.B. LehrerInnen- und Studierendenfragebögen) sind direkt bei den Autoren erhältlich: Florian.Mueller [ÄT] aau.at

Bereits verfügbare Fragebögen

SRQ-A[G]-2007: Skalen zur motivationalen Regulation beim Lernen von SchülerInnen (Forschungsbericht Nr. 1).
SBN-S-2011: Skalen zur wahrgenommenen Basic Needs Unterstützung von SchülerInnen.
SMR-L-2016: Skalen zur motivationalen Regulation beim Lernen (Diagnostika)

Ausgewählte Publikationen aus dem Projekt

Thomas, A. E. & Müller, F. H. (2016). Entwicklung und Validierung der Skalen zur motivationalen Regulation beim Lernen. Diagnostica, 62, 74-84. (Online Ausgabe: Juli, 2015: http://dx.doi.org/10.1026/0012-1924/a000137).
Thomas, A. E. & Müller, F. H. (2014). Autonomy support: a key for understanding students learning motivation in science. Zeitschrift für Bildungsforschung, 4(1), 43-61.
Gnambs, T. & Hanfstingl, B. (2013). A Differential Item Functioning Analysis of the German Academic Self-Regulation Questionnaire for Adolescents. European Journal of Psychological Assessment, 1(1), 1-10.
Müller, F. H. & Hanfstingl, B. (2010). Special Issue Editorial: Teacher Motivation. Journal for Educational Research Online, 2(2), 5-8.  Link
Hanfstingl, B., Andreitz, I., Müller, F. H. & Thomas, A. (2010). Are Self-Regulation and Self-Control Mediators between Psychological Basic Needs and Intrinsic Teacher Motivation? Journal for Educational Research Online, 2(2), 55-71.  Link
Müller, F. H. (2010). Die Bedeutung der Selbstbestimmung von Lehrpersonen für Unterricht und Lernen – Empirische Befunde aus dem Interventionsprojekt IMST. In J. Abel & G. Faust (Hrsg.), Wirkt Lehrerbildung? (S. 91-103). Münster: Waxmann.
Müller, F. H., Hanfstingl, B. & Andreitz, I. (2009). Bedingungen und Auswirkungen selbstbestimmter Lehrermotivation. Erziehung & Unterricht, 159(1/2), 142-152.  Datei
Müller, F. H. (2006). Interesse und Lernen. REPORT – Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, 29(1), S. 48-62.  Datei
Müller, F. H., Palekčić, M., Beck, M. & Wanninger, S. (2006). Personality, motives and learning environment as predictors of self-determined learning motivation. Review of Psychology, 13(2), 75-86.  Datei
Müller, F. H. & Palekčić, M. (2005). Bedingungen und Auswirkungen selbstbestimmt motivierten Lernens bei kroatischen Hochschulstudenten. Empirische Pädagogik, 1(2), 134-165.
Müller, F. H. & Palekčić, M. (2005). Continuity of motivation in higher education: A three-year follow-up-study. Review of Psychology, 12(1), 31-43.  Datei
Müller, F. H. & Louw, J. (2004). Learning environment, motivation and interest: perspectives on self-determination theory. South African Journal of Psychology, 34(2), 169-190.

Kontaktperson:

Florian Müller (florian.mueller@aau.at)

Kooperationspartner:

Marko Palekcic (Universität Zagreb, Kroatien)
Igor Radeka (Universität Zadar, Kroatien)
Chen Chen (University of Hong Kong)
Sonja Bieg (Unviersität Augsburg)

 

Team:

Irina Andreitz

Barbara Hanfstingl

Florian Müller

Almut Thomas

Im nationalen Bildungsbericht werden von Expertinnen und Experten Daten und wissenschaftliche Erkenntnisse über das Bildungswesen aufbereitet, die dann für Politik und Verwaltung als Steuerungswissen dienen sollen. In vielen Ländern sind Bildungsberichte heute wichtige Grundlagen evidenzbasierter bildungspolitischer Entscheidungen.

Team:

Konrad Krainer

oekolog_logo_kleinDas ÖKOLOG-Programm hat die Ökologisierung von Schulen und Pädagogischen Hochschulen (PH) zum Ziel. Dabei soll Umweltbildung im Schulprogramm verankert werden. Mit derzeit 450 ÖKOLOG-Schulen aller Schulstufen und 6 ÖKOLOG-PHs stellt es das größte Netzwerk für Schule und Umwelt in Österreich dar. Seit 15 Jahren liefern ÖKOLOG-Schulen und Pädagogische Hochschulen einen Beitrag zur Bildung für Nachhaltigkeit und zur Schulentwicklung in Österreich. ÖKOLOG soll Schulen ermutigen und motivieren, in den vielfältigen Aktionsbereichen (z.B.: Energie, Wasser, Abfall, Gesundheit, Schulklima, soziale Angelegenheiten und Werte) noch aktiver zu werden. Dabei werden nicht nur zahlreiche Projekte zum Thema Nachhaltigkeit durchgeführt, sondern es wird vielmehr versucht, eine nachhaltige Schulkultur zu etablieren. Seit März 2015 koordiniert das IUS in Kooperation mit dem BMBF das ÖKOLOG-Programm und Netzwerk. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.oekolog.at/

Team:

Astrid Brandstätter

Mira Dulle

Franz Rauch

logo_parrisePARRISE möchte während seiner Laufzeit von 2014 bis 2017 einen Beitrag zum Aufbau einer wissenschaftlich gebildeten Gesellschaft leisten, deren BürgerInnen an Forschungs- und Innovationsprozessen teilhaben (Responsible Research and Innovation – RRI). Dies soll durch zwei Bildungsansätze gelingen, die in Schulen oftmals unabhängig voneinander vermittelt werden: Inquiry-Based Science Education (IBSE) und Socio-Scientific Issues-Based Learning (SSI). Dieser integrative Ansatz wird Socio-Scientific Inquiry-Based Learning (SSIBL) genannt.
Ziel von PARRISE ist es, Materialien, Werkzeuge sowie In- und Pre-Service-Professionalisierungskurse für NaturwissenschaftslehrerInnen zu entwickeln, die auf dem SSIBL-Ansatz sowie bestehender Best Practice der ProjektpartnerInnen basieren. Bewährte Praktiken werden in Hinblick auf den RRI-Ansatz reflektiert und von einer internationalen „community of learners“, die RRI bereits in ihre Lehr- und Lernprozesse integriert hat, weiterentwickelt. Dementsprechend werden auch ein multidisziplinäres Team sowie Netzwerkaktivitäten zwischen LehrerInnen, LehrerbildnerInnen und BildungsforscherInnen aufgebaut. Das IUS ist als einer der 18 ProjektpartnerInnen an der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien sowie der Professionalisierung von LehrerInnen beteiligt. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.parrise.eu/home

Team:

Diana Radmann

Franz Rauch

Resilienz und seine Facetten. Eine Inhaltsvalidierungsstudie des Konstrukts Resilienz auf Basis des psychosoziogenetischen Ansatzes und der Content-Structure-Scaling Procedure (CSS)

Resilienz ist seit seiner erstmaligen Beschreibung durch Emmy Werner (Werner & Smith, 1982) zu einem Schlagwort geworden, sowohl in der Forschung als auch in der psychotherapeutischen und wirtschaftlichen Beratung. Ursprünglich meinte man damit eine Art psychologische Widerstandskraft. Emmy Werner beobachtete bei Straßenkindern auf Kauai, dass manche von ihnen trotz schwieriger und belastender Lebensumstände als Erwachsene ein erfolgreiches Leben führen konnten.

Nach der anfänglichen Idee, Resilienz habe stark angeborene Facetten, entwickelte sich später die Vorstellung eher in Richtung Trainierbarkeit von Resilienz im Sinne eines gezielten Aufbaus von Ressourcen und persönlicher Stärken (z. B. Welter-Enderlin & Hildenbrand, 2010). In jüngster Vergangenheit werden Resilienztrainings vermarktet, die sowohl für Einzelpersonen als auch für ganze Organisationen angeboten werden, wie zum Beispiel Ausbildungen und Trainings zur Resilienz, unter anderem für Führungskräfte (http://resilienz-ausbildung.de/http://www.fff-online.com/themenuebersicht/general-management/seminar/resilienz-training.html?tid=15647), für Resilienz im Job (Buchacher, Kölblinger, Roth & Wimmer, 2015), oder aber auch für Personen in Pflegeberufen (Thomet & Richter, 2012).

Offenkundig ist bei all dem, dass dem Begriff Resilienz bald unterschiedliche Bedeutungen zugesprochen wurden (z. B. angeborene Widerstandskraft, persönliche Ressourcen, Verfügbarkeit von persönlichen Ressourcen, andere Personen als Resilienzfaktoren, Coaching) und dass sehr ähnliche Konstrukte in ihrer Bedeutung nicht mit Resilienz gegenübergestellt wurden (z. B., Salutogenese, Autopoiesis, Widerstandsfähigkeit, Selbstwirksamkeit). Fest steht, dass unterschiedliche psychologische Schulen ähnliche Phänomene wie Resilienz nach Emmy Werner beobachteten, beschrieben und untersuchten, diese aber anders benannten und vor allem nicht aufeinander bezogen. All diese Ansätze widersprechen sich nicht oder nur teilweise, sie ergänzen sich zum Teil und zum Teil überlappen sie sich in ihrer Bedeutung. So kann in der Resilienzforschung das Problem der déjà-Variablen (Hagger, 2014) beobachtet werden. Damit ist gemeint, dass in der Forschung oft dasselbe Phänomen mit unterschiedlichen Begriffen beschrieben wird oder dass unterschiedliche Phänomene mit demselben Begriff beschrieben werden. Déjà-Variablen sind ein Problem für die Forschung, da sie die Replizierbarkeit von Studien empfindlich und unkontrolliert einschränken können und der Outcome für die psychologische Praxis aufgrund der Ungenauigkeit oft nicht verwendbar ist. Genau hier setzt die geplante Studie an.

Team:

Barbara Hanfstingl

Ingrid Koller

In dem quantitativen Projekt wird die Hauptzielsetzung verfolgt, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, inwiefern die an Schulen zurückgemeldeten Ergebnisse der Lernstandserhebungen von den Schulleitungen in spezifische Maßnahmen der Qualitätssicherung umgesetzt werden.

Des Weiteren soll untersucht werden, welche Folgen diese Maßnahmen der Schulleitungen in der Schule zeitigen und welche Effekte auf die Ergebnisse einer Schule in anschließenden Lernstandserhebungen zu verzeichnen sind.

Team:

Stefan Brauckmann

Erfolgreiche schulische Bildungsprozesse sind – neben den Lernvoraussetzungen von Schüler/innen – insbesondere auch vom Handeln der Lehrer/innen und damit auch von deren kognitiven und nicht-kognitiven Handlungsdispositionen abhängig. Damit kommt der Auswahl von Personen für Lehramtsstudien eine zentrale Rolle zu. Neben geeigneten Attrahierungsstrategien und einer wirkungsvollen Lehrer/innenausbildung lassen sich für den Lehrer/innenberuf geeignete Personen vor allem durch Maßnahmen der Selbst- und der Fremdselektion rekrutieren. Das österreichweite Kooperationsprojekt entwickelt neues dreistufiges, theoretisch und empirisch fundiertes Verfahren zur Auswahl von Lehramtsstudierenden, welches für den Einsatz an österreichischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen konzipiert wird, wobei grundlegende Konzepte und Befunde der Lehrer/innenbildungsforschung und der psychologischen Eignungsdiagnostik, im Speziellen der Personalauswahl, Berücksichtigung finden. Das dreistufige Verfahren besteht aus (1.) einem nicht-selektiven Self-Assessment Verfahren, welches eine Selbsterkundung auf Basis von motivationalen, persönlichkeitsstrukturellen und biografischen Merkmalen ermöglicht und umfangreiche Informationen zum Lehrer/innenberuf bereitstellt. (2.) werden durch standardisierte psychologische Tests allgemeine kognitive Funktionen, sprachliche, emotionale und kreativitätsbezogene Kompetenzen sowie ausgewählte Persönlichkeitsmerkmale erfasst. (3.) In einem Face-to-Face-Assessment werden auf standardisierte Weise verbale und nonverbale Kommunikationsfähigkeit, kognitive Entscheidungsfähigkeit und Selbstreflexionskompetenz ermittelt. TESAT evaluiert das Verfahren und baut ab 2015 eine umfassende Längsschnittstudie auf, die neben ausbildungsbezogenen Kriterien aus Studium und Praktikum auch Erfolgskriterien der Tätigkeit im Lehrer/innenberuf erfassen soll.

Team:

Florian Müller

Aljoscha Neubauer, Georg Krammer, Corinna Koschmieder, Barbara Pflanzl, Jürgen Presch, Hubert Schau

Die Ziele der Begleitforschung sind es, Rechenschaft über die Lehrgänge ablegen zu können, Ansätze für Verbesserungen in der Gestaltung dieser und ähnlicher Lehrgänge zu identifizieren, verallgemeinerbare Erkenntnisse über die Wirksamkeit von Lehrer/innen(fort)bildungen zu gewinnen sowie Erhebungsverfahren zu erstellen bzw. weiterzuentwickeln, die auch in anderen Studien zur Lehrer/innenbildung eingesetzt werden können. Die Forschung folgt einem Längsschnittdesign, das die Lehrgänge bezüglich des Inputs, der ablaufenden Prozesse und des Outputs in den Blick nimmt. Theoretischer Hintergrund ist ein sog. Angebots-Nutzungs-Modell. Die Teilnehmer/innen werden mit Hilfe von Online-Befragungen zu ihren Eingangsvoraussetzungen, zu den wahrgenommenen Lerngelegenheiten und deren Nutzung sowie zu ihrer Kompetenzentwicklung befragt. Um neben den Selbsteinschätzungen der Teilnehmer/innen auch „objektive“ Anhaltspunkte für die Wirkung der Fortbildung zu erhalten, wird u.a. eine Video-Unterrichtssequenz zu Beginn und am Ende des Lehrgangs eingesetzt, die von den Teilnehmer/innen nach didaktischen Gesichtspunkten analysiert werden soll. Die wissenschaftliche Begleitforschung wird vom Budget der Universitätslehrgänge finanziert.

Team:

Florian Müller

Abgeschlossene Projekte:

Ziel dieser Studie ist eine gründliche Analyse und Bewertung von Evidenzen aus Ländern, in denen bereits seit vielen Jahren Schulrankings veröffentlicht werden (z.B. GB, USA, NL). Zu berücksichtigen sind dabei die Unterschiede zwischen den Schulsystemen, wegen derer eine Verallgemeinerung von Erfahrungen oder ein Transfer von Erkenntnissen nicht immer möglich ist. Mehrere Problemfelder sind dabei zu untersuchen und grundsätzlich zu klären:

  • Sind die Kriterien für das Ranking einwandfrei und auch fair, d.h. werden alle wesentlichen Qualitäten einer Schule berücksichtigt?
  • Hat das Ranking nachweisbare Verbesserungen oder Verschlechterungen der Schulorganisation und der Schülerleistungen zur Folge?
  • Gibt es kollaterale Effekte, mit denen man bei der Einführung der Rankings nicht gerechnet hat? Wie kann mit diesen umgegangen werden?
  • Welche Konsequenzen werden aus den Schulrankings gezogen, die darüber hinausgehen, Informationen für die Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen? (Z.B. finanzielle Einbußen für Schulen, die schlecht abschneiden; bzw. massive Unterstützungsangebote wie in NL.) Welche Folgen haben diese Maßnahmen für die Funktionstüchtigkeit des ganzen Bildungssystems?
  • Wie werden die Schulrankings von der Bevölkerung gesehen? Wie von den Schüler/innen und Lehrer/innen?

Methodisch wird diese Studie sich auf die veröffentlichte Literatur aus den ausgewählten Ländern stützen, und zwar einerseits auf die Gesetzestexte und Bestimmungen der nationalen Bildungsadministrationen, andererseits auf akademische Untersuchungen und Begleitforschungen. Ein besonderes Gewicht spielen dabei die Studien der OECD, in denen der Umgang mit Leistungsmessungen in verschiedenen Ländern verglichen und im Detail analysiert wird (“Synergies for Better Learning“;  “Review of Evaluation and Assessment in Education“).

In einem Resümee werden schließlich die Vor- und Nachteile einer Veröffentlichung von Schulrankings abgewogen und für die spezifische Situation in Österreich Empfehlungen abgegeben.

Team:

Franz Rauch

Thomas Stern

Ziel: Auseinandersetzung mit zentralen gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen des Fachunterrichts in Österreich, im Speziellen auf eine Stärkung der Kompetenz der Lehrpersonen, das eigene Fach im Kontext eines Fächerbündels zu verstehen und darauf aufbauend ein integratives Curriculum in einer fächerbezogenen Domäne zu entwickeln.

Team:

Stefan Zehetmeier

CoDeS ist ein multilaterales Comenius-Netzwerk, das auf Schul- und Gemeinde-Kooperationen in Bezug auf Nachhaltigkeit fokussiert ist. Ziel ist es, Lernprozesse, Modelle, Werte und Instrumente erfolgreicher Zusammenarbeit aus einer europäischen Sichtweise zu liefern. Basierend auf der langjährigen Erfahrung der PartnerInnen und deren Hintergrundwissen in Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), will das Netzwerk eine Reihe von Produkten für Schulen, Gemeinden und Stakeholder erstellen, veröffentlichen und verbreiten (Fallstudien Berichte, Tool Box, “Reiseführer”, verschiedene Workshops), um eine erfolgreiche Umsetzung zu fördern.

Team:

Franz Rauch

Agnes Turner wurde mit der Evaluation der Ausbildung für Prozessbegleitung für Kinder und Jugendliche vor Gericht beauftragt.

Team:

Agnes Turner

Fibonacci ist ein internationales EU-Bildungsprojekt (im 7. Rahmenprogramm) zur Verbreitung des forschenden Lernens im Mathematik- und Naturwissenschaftsunterricht in Europa. Das Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS) an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ist eines von zwölf Reference Centres, von denen ausgehend die europaweite Verbreitung von Unterrichts- und Schulinnovationen erfolgt. Hauptziel des Programms Fibonacci ist die Entwicklung eines europäischen Konzepts zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts, basierend auf forschend-entdeckenden Unterrichtsmethoden. Fibonacci baut auf bestehenden nationalen Projekten wie Pollen, Sinus und IMST sowie weiteren Initiativen auf.

Team:

Gertraud Benke

Konrad Krainer

Analyse des Aspekts „Gender Fairness“ ausgewählter Mathematikaufgaben der standardisierten schriftlichen Reifeprüfung („Zentralmatura“) 2015.

Team:

Franz Rauch

Edith Schneider

Im Bundesland Kärnten wird – zusätzlich zu den bestehenden Themenprogrammen des Projekts IMST – ein regionales Themenprogramm zur inhaltlichen Stärkung des Informatikunterrichts und zur Verbreitung der dabei gewonnenen Erfahrungen und „good practices“ eingerichtet. Dieses Themenprogramm wird vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) im Rahmen der Umsetzung der Strategie »Kärnten 2020 – Zukunft durch Innovation« unterstützt und gefördert.

Worum geht es bei „Informatik kreativ unterrichten“?

Informatik ist ein technisches Unterrichtsfach. Als solches ist es in der Volksschule noch nicht vertreten. Aber dennoch werden in der Volksschule bereits die Grundlagen für Interessen oder für die Ablehnung für Technik gelegt. Somit sind Volksschulen gleichermaßen im Zentrum dieser Ausschreibung wie die Sekundarstufe. Demgemäß werden Projekte gefördert, die auf altersgruppenspezifische Weise Kindern bzw. Jugendlichen technisches, insbesondere informationstechnisches Interesse wecken bzw. Verständnis näherbringen.

Team:

Konrad Krainer

Das Projekt „LOVmEtall“ hat das Ziel, jungen Schülerinnen und Schülern den Werkstoff „Metall“ und dessen Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten näherzubringen. Dabei soll es sowohl um unterschiedliche Metalle, aber auch um deren Ver- und Bearbeitungsmethoden und die Potentiale für zukünftige Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen gehen. Die im Projekt fokussierte Region Lavanttal hat eine Vielzahl an metallbe- und -verarbeitenden Unternehmen, einige davon sind im Projekt eingebunden. Die Entwicklung von eigenen Lernunterlagen erfolgt dabei von den beteiligten Schulen (Schülerinnen und Schülern) in Kooperation mit den Unternehmen sowie den wissenschaftlichen PartnerInnen, der Montanuniversität Leoben als Forschungszentrum im Bereich Materialien und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt als Forschungszentrum im Bereich der Schul- und Unterrichtsentwicklung. Der Erwerb des Wissens erfolgt handlungsorientiert, wobei im Sinne eines „reciprocal teaching“ auch Schülerinnen und Schüler ihre jüngeren KollegInnen unterweisen. Durch einen Ideen-Wettbewerb zur Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen der beteiligten Unternehmen wird die Motivation zur Mitarbeit gesteigert und ein breiteres Publikum (v.a. Eltern, Medien, WirtschaftsvertreterInnen) aus der Region eingebunden.

Team:

Florian Müller

Eine Peer-to-Peer-Informationsplattform zu Privatsphäre und Datenschutz im Social Web (Nr 196)

Netkompass für Social Web

Beteiligte Institutionen

  • FH OÖ Forschungs und Entwicklungs GmbH – Fakultät für Informatik/Kommunikation/Medien, Hagenberg
  • Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT)
  • Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS), Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
  • BORG Linz/Hagenberg, AHS – ORG für Kommunikation u.a.
  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe mit Öffentlichkeitsrecht, Freistadt

Im Social Web (beispielsweise soziale Netzwerkplattformen wie Facebook, Google + usw.) ergeben sich für Jugendliche viele interessante Möglichkeiten und Chancen, aber auch problematische Aspekte. Das Projekt „Netkompass“ hat zum Ziel, eine Informationsplattform rund um Privatsphäre und Datenschutz im Social Web von Jugendlichen für Jugendliche bereitzustellen.
Im Rahmen des Projekts erstellen Schüler und Schülerinnen ihre eigenen relevanten Informationsmaterialien zu Privatsphäre und Datenschutz im Social Web und stellen diese auf einer Informationsplattform anderen Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Unterstützung bekommen sie einerseits durch „Safer Internet Workshops“ (ÖIAT) und andererseits durch einen Workshop zum „didaktischen Design“ (FH OÖ). Studierende des Studiengangs Kommunikation, Wissen, Medien der FH OÖ werden im Rahmen eines Studienprojekts die Informationsplattform einrichten. Die erstellten Materialien werden von den Schülern und Schülerinnen auf einer Informationsplattform bereitgestellt und evaluieren in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Team ihre Inhalte, um diese dann bei Bedarf verbessern und aktualisieren zu können.

Schüler und Schülerinnen setzen sich somit im Rahmen des Unterrichts mit relevanten Aspekten der sicheren Internetnutzung bezüglich Privatsphäre und Datenschutz im Social Web auseinander. Durch die Erstellung eigener Informationsmaterialien wird nicht nur die Relevanz und Bedeutsamkeit von Privatsphäre und Datenschutz erhöht, sondern sie bekommen auch die Möglichkeit, selbst in die Rolle eines/r didaktischen Designers/in zu schlüpfen und diesbezüglich Erfahrungen zu sammeln. Letztendlich werden die Schüler und Schülerinnen durch die Evaluierung in das sozialempirische Arbeiten eingeführt und bekommen wichtige Methodenkenntnisse vermittelt. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitforschung wird untersucht, inwieweit durch das gewählte didaktische Konzept, welches mit den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern gemeinsam erarbeitet wird, Medienkompetenz bezüglich des Umgangs mit Privatsphäre und Datenschutz im Social Web gefördert wird. Der Fokus liegt dabei auf dem medienkritischen Umgang mit den Angebotsformen des Social Web, Kompetenzerwerb durch die Mediengestaltung, kritischer Reflexion der Mediennutzung und Kenntnissen zu den diversen Social-Web-Angeboten (Medienkunde).

Team:

Barbara Hanfstingl

Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) beauftragte das Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (Projektleitung: Franz Rauch) mit der Erstellung einer Expertise zu Netzwerken im Bildungsbereich. Als Referenz dienen die Netzwerke ÖKOLOG, IMST und eLSA. Den Hintergrund für die Expertise bilden die wissenschaftlichen und praxisbezogenen Expertisen des Auftragnehmers. Zusätzlich wurden Leitfadeninterviews mit sechs Personen geführt, die im Kontext des BMUKK mit Netzwerkarbeit befasst sind. Es werden als zentrales Produkt Empfehlungen für eine nachhaltige Verankerung von Netzwerken im Bildungsbereich durch das BMUKK formuliert. Darüber hinaus werden theoretische Grundlagen für das in dieser Expertise verwendete Netzwerkkonzept dargestellt sowie die drei Referenznetzwerke beschrieben und analysiert.

Team:

Franz Rauch

PROFILES ist ein Projekt im 7. EU-Rahmenprogramm und widmet sich der Förderung eines auf forschendes Lernen ausgerichteten naturwissenschaftlichen Unterrichts (inquiry based science education – IBSE). Gemeinsam mit internationalen PartnerInnen und dem Leitungsteam bestehend aus der Freien Universität Berlin, dem Weizmann Institute of Science (Israel), der University of Tartu (Estland) sowie dem internationalen Bildungsnetzwerk ICASE trägt die Universität Klagenfurt im Projekt PROFILES zur Verbesserung der Europäischen Bildungsstandards bei. Das Projekt fördert besonders die Weiterverbreitung der IBSE-Lehre (Inquiry-Based Science Education), also forschendes Lernen in den Naturwissenschaften. Dabei werden über die Etablierung von LehrerInnen-Netzwerken (an Schulen, zwischen Schulen sowie auf regionaler und nationaler Ebene) bestehende Unterrichtsmaterialien implementiert, weiterentwickelt und verbreitet. In diesem Vorgang nimmt die Universität Klagenfurt mit dem Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS) eine Schlüsselrolle ein. Über die Entwicklungs- und Forschungsarbeit zu Regionalen Netzwerken im Projekt IMST (Innovationen Machen Schulen Top) wurde Wissen entwickelt, das nun über Europäische Grenzen hinweg weitergegeben und angewendet werden kann. LehrerInnen werden im Zuge des Projekts zur Teilnahme an Workshops eingeladen, um kreative, lösungsorientierte und soziale Kompetenzen von SchülerInnen besser fördern zu können. Durch fachdidaktische Unterstützung werden in den Fortbildungsreihen besonders die Fähigkeiten zur Reflexion und Interaktion der LehrerInnen geschärft.

Team:

Franz Rauch

ÖKOLOG ist das Basis-Programm des Unterrichtsministeriums für Bildung für Nachhaltigkeit und Schulentwicklung an österreichischen Schulen. (http://www.umweltbildung.at/cgi-bin/cms/af.pl?navid=48).

Das Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt wurde vom BMUKK beauftragt, eine Studie zur Wirkung des Programms durchzuführen (Projektleitung Prof. Franz Rauch, Projektmitarbeit Mag. Mira Dulle). In der Studie werden Interviews mit KoordinatorInnen und SchulleiterInnen jener 23 Schulen geführt, die seit Beginn des Programms vor zehn Jahren durchgehend beteiligt sind. Analysen von Materialien, die an diesen Schulen entstanden sind, ergänzen den Datensatz. Die Ergebnisse der Studie werden nicht nur in einem Bericht dargestellt, sondern auch auf einer Tagung „10 Jahre ÖKOLOG“ präsentiert und diskutiert.

Team:

Franz Rauch

Bei der Entwicklung der innerpsychischen Räume wird der Fokus auf physische, psychische und soziale Dimensionen zur adäquaten Teilhabe aller Menschen an Bildung gerichtet, wie dies in der aktuellen Diskussion um, Bindung, Bildung und beliefs geschieht. PädagogInnen verfügen zu Beginn ihres Studiums nur bedingt über mentale Kapazitäten, um konstruktive sowie destruktive Impulse zu containen. Dabei ist es von entscheidender Relevanz eigene innerpsychische Vorgänge sowie jene der Lernenden in Kohärenz zu bringen, das Verstehen zu lernen und in Lehr-Lernprozesse zu transformieren.

Team:

Agnes Turner

Tillmann Kreuzer

Weitere Projekte