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Ausgeschriebene Dissertationen & Masterarbeiten

Im Projekt LeMo (Lehrer/innenmotivation) sind folgende Dissertations- bzw. Masterarbeiten ausgeschrieben:

– Persönliche und umweltbezogene Bedingungen der Lehrermotivation
– Entwicklung und Validierung eines Fragebogens zur Lehrermotivation

– Autonome Schule, Autonomieerleben und Lehrermotivation

Voraussetzungen: Interesse und gute Kenntnisse in quantitativer Sozialforschung (inkl. SPSS).

InteressentInnen melden sich bitte bei a.Prof. Dr. Florian H. Müller (florian.mueller@aau.at).
Die formulierten Themen verstehen sich als Arbeitstitel und können modifiziert werden.


Im Projekt TESAT (Teacher Student Assessment Austria) sind folgende Qualifizierungsarbeiten ausgeschrieben:

Masterarbeit:
– Interesse und Persönlichkeit von Lehramtsstudierenden und deren Bedeutung für das  Studium
Dissertationen:

– Eignung für das Lehramtsstudium – Eine prädiktive Längsschnittstudie

Voraussetzungen: Interesse und gute Kenntnisse in quantitativer Sozialforschung (inkl. SPSS).

InteressentInnen melden sich bitte bei a.Prof. Dr. Florian H. Müller (florian.mueller@aau.at).
Die formulierten Themen verstehen sich als Arbeitstitel und können modifiziert werden.


Im Projekt Resilienz sind folgende Dissertations- bzw. Masterarbeiten ausgeschrieben:

– Validierung eines Modells zur Förderung der emotionalen Resilienz bei Schulkindern

Bei der Dissertation bzw. Masterarbeit geht es um die Adaptierung und Validierung des PIPER Modells für den österreichischen Kontext. Das PIPER Modell wurde in England zur Förderung der emotionalen Resilienz bei Schulkindern zur direkten Anwendung für Lehrpersonen entwickelt. Das Modell geht von einem Risiko-Resilienz Zusammenspiel aus und entspricht einem modernen Verständnis von Resilienz und wird im Dezember 2016 in Buchform erscheinen. Die Dissertation bzw. Masterarbeit werden in ein internationales Projekt eingebunden sein.

Voraussetzungen:

  • Interesse an Schulpsychologie und Resilienz
  • Interesse an der Förderung von Schulkindern
  • Interesse an und Erfahrung in der Arbeit mit Schulen, Lehrpersonen bzw. Schulkindern
  • Ausgezeichnetes Theorie- und Methodenverständnis sowohl im quantitativen als auch im qualitativen Bereich

 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an Assoc.Prof. Dr. Barbara Hanfstingl (barbara.hanfstingl@aau.at)


Im Bereich Schulentwicklung ist folgende Masterarbeit ausgeschrieben:

Im Bereich der schulischen Gesundheitsförderung ist Supportpersonal an österreichischen Schulen rar. Umso wichtiger scheint es, bestehende Unterstützungssysteme in Hinblick auf Wirkung und Praktikabilität zu erforschen. Am WIKU BRG Sandgasse in Graz wird eine enge Kooperation der Unterstützungssysteme gelebt. Ziel der angebotenen Masterarbeit ist es im Rahmen einer externen Evaluation zu erheben, wodurch diese Arbeitsweise/Kooperation charakterisiert ist und welches Selbstverständnis den einzelnen RepräsentantInnen der unterstützenden Berufsgruppen (SchulärztInnen, Schulpsychologin, Schülerberatung) zu Grunde liegt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen im Sinne einer Qualitätssicherung einerseits der weiteren Professionalisierung der beteiligten Personen und andererseits einer Weiterentwicklung des Systems dienen.

Bei der Masterarbeit soll in erster Linie der Frage nachgegangen werden, ob bei guter Vernetzung und Kooperation der beteiligten AkteurInnen eines schulischen Supportsystems – mit vorhandenen Ressourcen, ohne Schaffung neuer Strukturen – eine qualitativ hochwertige und schulstandortbezogene psychosoziale Unterstützung für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern angeboten werden kann.

Involvierte AkteurInnen: Schulärztin des WIKU BRG Sandgasse in Graz, Schulpsychologie und Schülerberatung.

Es ist bei Fertigstellung der Arbeit auch ein Honorar von ca. EUR 500,- vorgesehen.

Kontakt: Prof. Dr. Franz Rauch (franz.rauch@aau.at) oder Prof. Dr. Barbara Hanfstingl (barbara.hanfstingl@aau.at)


Im Bereich Nachhaltigkeit & Wissensvermittlung sind folgende Masterarbeiten ausgeschrieben:

– Nachhaltigkeit pädagogisch vermitteln
Ein Biosphärenpark ist lt. UNESCO Definition eine „Modellregion für nachhaltige Entwicklung“ Vielfach fehlt es jedoch an konkretem Wissen, was unter dem Begriff „Nachhaltigkeit“ zu verstehen ist und welche Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Praxis des BsPs zukommt. Mit welchen pädagogischen Ansätzen und Methoden kann ein Begriff wie jener der Nachhaltigkeit unterschiedlichen Alters- und Zielgruppen einfach und verständlich näher gebracht werden? Welche Möglichkeiten gibt es, um Bil-dung für nachhaltige Entwicklung im Allgemeinen bzw. im BsP Nb im Speziellen zu verwirklichen?

– Wissens- und Bewusstseinsbildung – Identifikations- und Motivationssteigerung im BsP
Nicht nur für Schüler/innen oder Tourist/innen, sondern vielfach auch für Personen, die seit Jahren im BsP leben, ist oft unklar, was genau sich hinter dem Prädikat „Biosphärenpark“ und der Charakterisie-rung „Modellregion für nachhaltige Entwicklung“ verbirgt. Vielfach wird der Biosphärenpark vorder-gründig mit Natur und Naturschutz in Verbindung gebracht. Der Biosphärenpark als Kultur-, Wirt-schafts-, und auch Lebensraum in seiner Vielfalt ist wenig präsent. Das Wissen um, und die Identifika-tion mit dem Biosphärenpark sind auch nach 5 Jahren noch nicht allgegenwärtig. Welche Möglichkei-ten und Methoden gibt es, um das Wissen über, und das Bewusstsein für den BsP zielgruppenspezi-fisch und verständlich zu vermitteln?

Mit welchen Ansätzen könnte die Identifikation der Bewohner/innen mit dem BsP erhöht werden? Wie können unterschiedliche Interessensgruppen „BsP-motiviert“ werden?

– Erlebnis Wissen – Schule und BsP
Der BsP Nockberge bietet unter dem Motto „Erlebnis Wissen“ Schulklassen die Möglichkeit den BsP als Lern- und Erlebensraum zu entdecken. „Naturdetektive unterwegs“, „Teambuilding zum Schulbe-ginn“, „Gipfelsturm für coole Kids“ oder „Survival. (Über-)leben in der Wildnis“ nennen sich einige der Angebote, die von Lehrer/innen als halbtägiges, ein- oder mehrtägiges Programm individuell kombi-niert und gebucht werden können.
Ranger/innen, die durch ihrer 3-jährigen Ausbildung nicht nur in Naturkunde und Naturschutz, sondern auch in naturpädagogischen Vermittlungsmethoden und Exkursionsdidaktik geschult sind, führen die Schüler/innen durch die Tier- und Pflanzenwelt der Region. Ziel dabei ist ein spielerisches und experi-mentelles Lernen mit allen Sinnen.

Sind die, im Rahmen der Ausbildung erworbenen, pädagogischen Fähigkeiten der Ranger/innen mit den aktuellen schulpädagogischen Methoden vergleichbar? Wäre eine Erweiterung der pädagogischen Kenntnisse für Ranger/innen vorteilhaft oder erforderlich? Wie unterscheidet sich ein Lernen mit allen Sinnen in der Natur vom Unterricht im Klassenzimmer? Welche Vorteile (Lernen durch Erleben, „Softs-kills“, usw.) kann ein Lernen in und von der Natur haben? Wie erfolgreich und nachhaltig ist das aktuel-le Bildungsangebot des Biosphärenparks? Welche Veränderungsmöglichkeiten oder Potential gäbe es zur weiteren Optimierung des Bildungsprogrammes?

Kontakt: Julia Falkner (jfalkner@edu.aau.at)
Weitere Informationen: http://www.biosphaerenparknockberge.at/bildung/science-link-nockberge/ziel.html